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Websites an den Hąken genommen

Mal so richtig teuer Bahn fahren!

Ich hab mir ja n Lidl-Bahnticket bei eBay gekauft. Zwar ohne zu wissen, wo es hingehen soll, aber bei der Reiseplanung könnte mir Verkehrsmittelvergleich.de behilflich sein. Eine lange Adresse. Könnte man auch abkürzen. Beispielsweise ist immobilienscout24.de auch unter is24.de erreichbar.

 

Zurück zur Reiseplanung: Damit ich für mein Lidl-Ticket einen hohen Gegenwert bekomme, will ich natürlich möglichst weit damit fahren. Die Bahn hat ja eh so einen hohen Überschuss erwirtschaftet, soll bald börsenreif sein, und kann den Verlust daher wohl verkraften, den ich ihr durch den geschickten Einsatz meines Lidl-Tickets beschere.

So funktionierts (bzw. funktionierts nicht): Weder mit dem Firefox 3 noch Internet Explorer 7 kann ich Verk...ch.de nutzen. Man kann nämlich in die Eingabeboxen keine eigenen Orte eingeben, sondern muss zwingend einen Vorschlag aus der Autovervollständigung wählen. Und die scheint im aktuellen FF und IE nicht zu funktionieren. [Außerdem verlangt der IE ne Zustimmung vom Realplayer. hä?!]

Ich hab mir dann EXTRA Google Chrome runtergeladen! Und siehe da; damit funktioniert die Site sogar. Sie ermittelt verschiedenste Verkehrsverbindungen zwischen zwei Städten, auch in Kombination miteinander (z.B. Zug und Auto). In meinem Fall wähle ich die teuerste, und nicht die günstigste, um der Bahn wie gesagt eins auszuwischen.

Ich frage mich gerade, woher die Daten eigentlich kommen. So hat die Deutsche Bahn meines Wissen keine API, um externen Nutzern Daten zur Verfügung zu stellen. Und wenn Ver.....ch.de einfach die Bahn-Website parst, kann das schnell mal zu Problemen führen, falls sich der Seitenaufbau ändert - oder die Bahn gar das Parsen untersagt. Stört mich aber nicht weiter, solange der Service läuft. Was er manchmal wegen Serverüberlastung jedoch nicht tut.

Die Macher der Site versprechen sich scheinbar viel von ihrem Service, da sie bereits eine GmbH als Betreibergesellschaft gegründet haben. Und die trägt ebenfalls diese unsäglich lange URL im Namen ... ich empfehle an dieser Stelle einfach mal, vmvg.de oder ReiseVG.de zu registrieren. (Und die Autovervollständigung zu verbessern) Ansonsten isses ein guter Dienst für Vielreisende. Wobei man einwenden könnte, dass diese Zielgruppe sowieso ihre bevorzugte Reiseart hat bzw. kennt und nicht ständig vergleichen wird.

13.1.09 21:22


Diese Hoch-Rechnung ist nur ein Beispiel

Mit Cash & Smile habe ich mich zugegebener Weise nicht sehr ausführlich beschäftigt. Das System verspricht Provisionen für Onlineeinkäufe - und das über mehrere Stufen, sofern man Freunde wirbt. Der Cash&Smile-Kalkulator hat dann aber doch mein Interesse geweckt, und ich habe mal eine nicht ganz unrealistische Rechnung durchgeführt:

Angenommen, ich werbe 50 Freunde für Cash&Smile, und wir geben alle rund 100 Euro im Monat für Onlineeinkäufe aus, so könnte ich dank Cash&Smile grandiose € 462.000 im Jahr verdienen. Glaubt kein Mensch, oder? ... Und deshalb hätte ich die Seite auch sofort wieder verlassen. Wenn ich nicht noch ein Weilchen für den Screenshot und das Herauskopieren des Sternchentextes gebraucht hätte

 

* Die Teilnahme an unserem Freunde-werben-Freunde Programm ist gänzlich kostenlos und damit vollkommen risikolos. Die obige Hochrechnung ist nur ein Beispiel. Wir gehen dabei von einem durchschnittlichen Rabatt von 2 Prozent aus. Außerdem nehmen wir an, dass deine Freunde genausoviele Freunde werben wie du und auch genausoviel via Cash&Smile ausgeben. Die angegebenen Provisionssätze bedeuten, dass du zusätzlich 25, 20 und 15 Prozent dessen als Provision erhältst, was der eigentliche Käufer als Rabatt bekommt.

10.1.09 19:02


Preisvergleich 2.0: Barcodes mit Handy scannen

Ich kann mich erinnern, wie Guenstiger.de vor Jaaahren mal einen Barcode-Scanner als Aufsatz für Handys entwickelt hat. Kam sogar im Fernsehen. Damals war Kamerahandys noch Utopie, und so scannten die Reporter mit dem von Guenstiger zur Verfügung gestellten Prototypen ein paar Barcodes testweise im Mediamarkt ein. Per SMS wurde der entschlüsselte Zahlencode dann an Guenstiger versandt, und die erstaunten Reporter erhielten die gefundenen, günstigeren Preise zurück. Woraufhin sie versuchten, den Mediamarkt-Mitarbeiter zu einem Preisnachlass zu überreden. Aufgrund des Mediamarkt-Tiefpreisgebots war da aber nix zu machen. Der Mediamarkt-Mitarbeiter interessierte sich aber umso mehr für den geheimnisvollen Handy-Scanner-Aufsatz der Reporter. Allerdings ging der Prototyp niemals in Serie.

 

Heute nun kommt barcoo mit einer mobilen Preisvergleichssuche für Fotohandys daher. Unter barcoo.mobi zunächst die Software herunterladen, dann mit der Kamera des Handys auf einen Barcode zielen (kann auch bissl zerknickt sein), und schon wird eine Verbindung zur barcoo-Produktdatenbank aufgebaut. Soweit die Theorie. Zunächst sind die unterstützen Handymodelle sehr eingeschränkt. Auf meinem Nokia N73 habe ich nach einigen Versuchen die barcoo-Software fürs Nokia E71 zum Laufen gebracht. Das Scannen des Barcodes scheint produktabhängig mal gut, mal schlecht zu funktionieren. Alternativ kann man den EAN-Code oder Produktnamen auch in die Software eintippen - aber das ist nicht so geekig wie das Barcode-Fotografieren Hat man auf dem Handy mehrere Internetverbindungen eingerichtet, muss man bei jedem Verbindungsaufbau zur barcoo-Datenbank die gewünschte auswählen. Das nervt. Noch mehr frustriert es natürlich, wenn selbst so gängige Produkte wie eine M&Ms Tüte (Sorte Peanut, die anderen mag ich nicht) nicht erkannt werden.

Da ich heute bei Real einkaufen war, habe ich noch mit einem Glasreiniger einen weiteren Test gemacht. Und siehe da: Er ist für €2,39 (zzgl. Versand) in der barcoo-Datenbank vorhanden. Bei Real habe ich laut Kassenbon (kurzerhand aus dem Müll geholt) nur € 1,49 bezahlt.

Für Produkte des täglichen Bedarfs scheint mir barcoo ungeeignet. Selbst wenn es den Glasreiniger für € 1,29 bei Schlecker gäbe, und ich dies durch einen EAN-Scan im Real-Markt dank barcoo herausgefunden hätte, wäre ich deshalb nicht extra zu Schlecker gelaufen. Ich wüsste nichtmal, wo hier einer in der Nähe ist  ... aber da sollen die Mitarbeiter ja auch nicht gut behandelt werden. Da kauf ich also sowieso nicht ein.

Geht es um höherpreisige Artikel, kann barcoo durchaus ein hilfreiche Alternative sein, wenn man im Laden steht und plötzlich gern einen Preisvergleich zur Hand hätte. Doch je teurer die Anschaffung, desto länger der Kaufentscheidungsprozess. Unwahrscheinlich, dass man sich aus reiner Lust heraus zum spontanten Kauf eines neuen Fernsehers entschließt. Da schläft man besser nochmal ne Nacht drüber. Hat auch den Vorteil, dass man dann nach Hause kommt und dort nen PC vorfindet, mit dem man nen Internet-Preisvergleich durchführen kann. Denn wie gut bzw. umfangreich und aktuell die barcoo-Datenbank ist, vermag ich nicht zu sagen. Idealo, Guenstiger & Co. würde ich eher vertrauen. Fazit: Barcoo sollte seine Technologie weiterentwickeln und später an einen etablierten Preisvergleichs-Dienst verkaufen.

 

8.1.09 21:19


Mahlzeit erstmal

Ich, der Henrik, wünsche mir gute Unterhaltung beim Bloggen. Mögen die Websites nutzerfreundlich, schick und nützlich sein. Sollte dem nicht so sein, sag ich euch das an dieser Stelle. Bin schon gespannt, was mein erster Eintrag sein wird.
8.1.09 11:20




Henrik Hook
... beurteilt das deutsche Internet. Grün für gute, Rot für schlechte Services. Denn besser geht immer.

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Henrik Hook ist stets erfreut über Linktipps auf neue Internetseiten, Webkampagnen oder mobile Services. Egal ob 2 Jahre oder 2 Monate alt. Kontaktformular.
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